


Am vergangenen Freitag fand im Gasthaus „Zum Waldhorn“ die diesjährige Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Rheinau statt. Neben der Neuwahl des Vorstands war ein besonderer Höhepunkt die Vorstellung unseres Landtagskandidaten für den Wahlkreis 52 Kehl, Raphael Kupferer.
Raphael Kupferer stellte nicht nur seine Person und seine Beweggründe für die Kandidatur vor, sondern sprach auch über die vier zentralen Schwerpunkte der SPD Baden-Württemberg, die auf dem Landesparteitag beschlossen wurden:

Mit einer Feier erinnern die Genossen an ihre Gründung vor 50 Jahren. Dabei wird deutlich, wer in dieser Zeit die Motoren des Ortsvereins waren.
„Wir alle sind aufgerufen, unsere Stimme zu erheben, Haltung zu zeigen und für eine Gesellschaft einzutreten, die von Respekt, Offenheit und Gerechtigkeit geprägt ist.“
Diesen Appell richtete Helmut Lind, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Rheinau, am Freitagabend bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen des Ortsvereins im "Waldhorn" an die Gäste.
Bei seiner Begrüßung blickte Lind auf die vergangenen Jahre und die Entwicklung des Ortsvereins zurück. „Die Gründung des Ortsvereins, der fast zeitgleich mit der Gründung der
Stadt Rheinau zusammenfiel, war ein Wendepunkt, auch für den Ortsverein. Seitdem hat sich Rheinau zu einem prosperierenden Wirtschaftsstandort entwickelt, zu einer weltoffenen, aktiven und liebenswerten Stadt.“
Lind bezeichnete Rheinau als ein Erfolgsmodell, „und dazu haben Personen aus unserem Verein wesentlich dazu beigetragen. Ihr Engagement und ihre Ideen haben nicht nur den Ortsverein, sondern auch unsere Stadt geprägt.“ Dabei betonte Lind die Verdienste des ehemaligen Bürgermeisters Friedrich Stephan, dem „Baumeister“ der Stadt Rheinau, der auch den SPD-Ortsverein entscheidend geprägt hatte.
Zuvor eröffnete der Projektchor der Ortenau-SPD, „Die Roten Socken“, mit dem „Bürgerlied“ die Feier musikalisch und erfreute später mit weiteren Auftritten. Mit einem informativen
Bildervortrag ließ Siegfried Koch die Vereinsgeschichte Revue passieren, von der Gründung mit dem damaligen Vorsitzenden Fritz Kunle. Fortan war die SPD, als Listengemeinschaft mit den Freien Wählern, als Fraktion im Gemeinderat vertreten.
Positive Entwicklung
Unter dem späteren Vorsitzenden Bernd Keck, der sehr engagiert war, erreichte man 13 Sitze im Gemeinderat und war damit stärkste Fraktion. Dabei wurde deutlich, dass die beiden SPD-Bürgermeister Friedrich Stephan und Meinhard Oberle maßgeblich an der positiven Entwicklung der Stadt Rheinau beteiligt waren.
„Es ist großartig, was sie hier in Rheinau erreicht haben, denn die Demokratie lebt von diesem Engagement“, lobte Johannes Fechner, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis
Lahr/Emmendingen, und einer der Gratulanten aus dem Ortenaukreis und dem Kreis Rastatt bei der gut besuchten Veranstaltung. Zur aktuellen Situation in Berlin stellte das Mitglied in der Arbeitsgruppe Inneres, Migration und Recht, fest: „Die Dinge laufen ordentlich, wir sind uns der Verantwortung in Sachen Migration und Bürokratieabbau bewusst, und ich hoffe, dass es wohl bis Anfang Mai zur Regierungsbildung kommen kann.“
Anschließend ehrten Fechner und der stellvertretende Rheinauer Ortsvereinsvorsitzende Uwe Acker langjährige Mitglieder: Rudolf Maurer bringt es auf 20 Jahre, Manfred Kreß auf 25 Jahre sowie Uta Heidt und Helmut Lind auf je 50 Jahre.
Glückwünsche überbrachten auch die Vorsitzenden der SPD Ortenau, Richard Groß und Saskia Ganter, sowie Elvira Drobinski-Weiß, die ehemalige Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Offenburg, die das Engagement der Mitglieder hervorhoben.
Foto:
Die Rheinauer SPD ehrte zum Jubiläum langjährige Mitglieder (von rechts): MdB Johannes Fechner, Ortsvereinsvorsitzender Helmut Lind, Manfred Kreß, Uta Heidt, Rudolf Maurer und der stellvertretende Vorsitzende Uwe Acker.
Josef Budai in der Kehler Zeitung vom 8. April 2025

Die anstehenden Bundestagswahlen, samt Wahlkampf, sind im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Rheinau gestanden. Außerdem stand Dirk Flacke, Bundestagskandidat der SPD für den Wahlkreis Offenburg, den Mitgliedern Rede und Antwort und erläuterte die Ziele seiner künftigen politischen Arbeit. Das teilte der Ortsverein in einer Pressemeldung mit.
Unter der Leitung des Vorsitzenden Helmut Lind standen zunächst Ergänzungswahlen an, wo ein vakanter Posten bei den Kassenprüfern mit Andrea Jäger besetzt wurde. Ein besonderes Jubiläum konnten Uta Heidt und Helmut Lind feiern: Sie blicken bereits auf 50 Jahre Mitgliedschaft im Ortsverein zurück. Dafür gab es eine besondere Anerkennung und Glückwünsche von Dirk Flacke sowie der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Martine De Coeyer.
„Juristen haben wir ja schon genug im Bundestag. Da kann es nur von Vorteil sein, dass mit Dirk Flacke ein Kandidat zur Verfügung steht, der ganz andere Erfahrungen einbringen kann“, so der Vorsitzende Helmut Lind bei der Vorstellung des Kandidaten und einem Blick auf dessen beruflichen Werdegang mit Ausbildung zum Industriemechaniker und Lokführer, aber auch als aktiver Gewerkschafter.
Flacke erläuterte die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit. Priorität räumte er dabei dem Ausbau des ÖPNV in der Region ein. „Viele Gemeinden in der Fläche sind praktisch abgehängt, da besteht nun endlich dringend Handlungsbedarf.“ Auch hinsichtlich bezahlbarem Wohnraum, insbesondere für Familien, müsse sich einiges tun. Flacke, nannte dabei seine eigenen, negativen Erfahrungen bei der Wohnungssuche als Beispiel. Mitverantwortlich an der Situation seien unnötige bürokratische Hürden beim Wohnungsbau, aber auch der Fachkräftemangel. Zur Entlastung der Wirtschaft plädierte Flacke für die Deckelung des Strompreises sowie die Unterstützung der Unternehmen und des Mittelstands durch gezielte steuerliche Maßnahmen. Nicht zu vergessen sei die Sicherung auskömmlicher Renten, zur Wahrung des sozialen Friedens, betonte Flacke abschließend.
Die Mitglieder Uta Heidt (Zweite von links) und Helmut Lind (Zweiter von rechts) blicken auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurück. Dazu gratulierten Bundestagskandidat Dirk Flacke (Mitte), Martine De Coeyer (rechts) und Uwe Acker (links). Foto: Josef Budai
Josef Budai im Acher- und Bühler Boten vom 20. Januar 2025

Im Gasthaus "Zum Waldhorn" in Freistett hat die neue gewählte Fraktion zusammen mit den Kandidatinnen und Kandidaten der Liste "SPD und Wir für Rheinau" und dem SPD-Ortsverein Rheinau über viele Themen gesprochen, die in Rheinau angegangen werden müssen.
Ein toller Austausch mit viel frischem Wind und neuen Ideen.
Foto: Selfie mit dem stellv. Vorsitzenden der SPD Rheinau, Uwe Acker (links).

Nicht mehr mit den Freien Wählern im Fraktionsnamen, sondern als "SPD und Wir für Rheinau" wollen die Sozialdemokraten die Stadt Rheinau im Gemeinderat voranbringen.
Bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Rheinau verkündete Vorsitzender Helmut Lind Überraschendes: Bei den anstehenden Kommunalwahlen 2024 wird es nicht mehr die gewohnte Liste "SPD/Freie Wähler" geben. Stattdessen wird man mit der neuen Listenbezeichnung „SPD und Wir für Rheinau“ um die Gunst der Rheinauer werben. Derzeit ist die Fraktion SPD/Freie Wähler mit acht Mitgliedern im Gemeinderat vertreten und stellt in sechs von neun Stadtteilen die Ortsvorsteher.
Gewissen verpflichtet
Helmut Lind erklärt die Neuerung damit, dass eine Fraktion eine Gruppe von Mandatsträgern sei, die eine handlungsfähige, politische Einheit bildet und versucht, die Wünsche der Bürger aufzunehmen und im Rahmen der Möglichkeiten umzusetzen. Sie seien nur ihrem Gewissen verpflichtet. Rheinau sei modern und prosperierend, habe erfolgreiche Unternehmen mit nahezu 5000 Arbeitsplätzen und verfüge über die Infrastruktur einer größeren Kreisstadt mit einer "sehr guten Lebensqualität“.
In den vergangenen 50 Jahren seien die ursprünglichen, jeweils ortsteilgeprägten Strukturen in vielen Bereichen zusammengewachsen. Die neuen Strukturen weiter auszubauen und die Lebensqualität zu erhalten, erfordert laut Lind "kreative, intelligente und vor allem bezahlbare Lösungen“. Eine neue Art von Denken sei notwendig, deshalb will die SPD laut Lind das „Wir" in der Stadt fördern.
Kräfte bündeln
"Wir werden die Zukunft nur positiv gestalten können, wenn wir dies gemeinsam angehen und unsere Kräfte bündeln", sagt der SPD-Vorsitzende. Diese laut Lind dafür nötige "schwungvolle Initiative" werde mit einer neuen Bewerber-Liste gestartet.
Die SPD ruft alle Rheinauer auf, die an einer positiven Entwicklung der Stadt interessiert sind, sich einzubringen. Detaillierte Infos zu "SPD und Wir für Rheinau“ gibt es bei Helmut Lind, Tel. 07844/991780 oder per E-Mail an info@spd-rheinau.de
Foto (v. l.): Vorsitzender Helmut Lind, der stellvertretende Kreisvorsitzende Erdi Ayhan, Siegfried Koch und der neu gewählte Stellvertreter Uwe Acker.
© Josef Budai

Foto (v. l.): Helmut Lind, Karina Caspers, Uwe Acker und Sie
Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Rheinau vertrauen weiter auf ihre bewährte Führung. Dies wurde bei den Neuwahlen des Vorstands bei der Hauptversammlung deutlich.
Einstimmig bestätigten die Mitglieder Helmut Lind im Amt des Vorsitzenden. Neu ist sein Stellvertreter: Für Roland Paasch, der den Wohnort gewechselt hat, wurde Uwe Acker gewählt. Kassierer bleibt Siegfried Koch, Beisitzer sind Horst Siehl und neu Karina Caspers.
Heike Glaser wurde für 20 und Siegfried Koch für 45 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Vorsitzender Helmut Lind würdigte die Verdienste von Roland Paasch und Siegfried Koch, Letzterer habe nicht nur als engagierter Kommunalpolitiker und Ortsvorsteher Holzhausens stets Verantwortung übernommen.
Als Kassierer vermeldete Siegfried Koch eine solide Bilanz mit einem kleinen Überschuss. Kreisrat Horst Siehl informierte aus dem Kreistag, etwa zum geplanten Neubau des Klinikums Achern, der die medizinische Versorgung der nördlichen Ortenau sicherstelle. Ein interfraktioneller Antrag von SPD- und CDU-Kreistagsfraktion hätten dafür gesorgt, dass die medizinische Nachversorgung an den Standorten ohne Krankenhäuser durch Versorgungszentren (MVZ) geregelt wurde.
Aus dem SPD-Kreisvorstand berichtete der stellvertretende Vorsitzende Erdi Ayhan aus Renchen. Derzeit werde geprüft, wie sich die Ortsvereine der SPD durch eine eventuelle „Bündelung der Kräfte“ vor Ort besser präsentieren können, erklärte Ayhan.
Bericht und Foto: Josef Budai

Ehrungen: Helmut Lind, Roland Paasch, Derya Türk-Nachbaur und Horst Siehl (von links)
Die Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur ist bei der SPD Rheinau zu Gast
Bei seiner Mitgliederversammlung hat der SPD-Ortsverein Rheinau mehrere Mitglieder für ihre langjährige Verbundenheit zum Ortsverein geehrt. Daneben stand der Besuch von Derya Türk-Nachbaur im Mittelpunkt. Die Bundestagsabgeordnete aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, deren Wahlkreis auch das obere Kinzigtal mit Gemeinden aus dem Ortenaukreis umfasst, berichtete aus ihrer Arbeit im Bundestag. Dabei präsentierte sich die Abgeordnete als Politikerin, die als Kind einer türkischen Arbeiterfamilie gelernt hat, auch mit wenig auszukommen.
Einblicke gab es zudem aus dem „ganz und gar nicht stressfreien Alltag als Abgeordnete“, so Türk-Nachbaur. „Allein schon die regelmäßige, wenn's gut läuft. acht- bis neunstündige Bahnfahrt von Villingen nach Berlin, über Offenburg, ist schon eine gewisse Herausforderung." Sie sehe daher meist nur alle zwei Wochen ihre Familie. Ziemlich eng getaktet ist auch der Tagesablauf der SPD-Politikerin, die neben ihrer Tätigkeit im Afghanistan-Untersuchungsausschuss zusätzlich auch den Ausschüssen für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und dem Europarat angehört und als Schriftführerin im Bundestag tätig ist. Türk-Nachbaur wurde zudem von der Organisation „Abgeordnetenwatch“ für ihre transparente, politische Arbeit mit der Bestnote bewertet. Den Ausführungen der Abgeordneten war zu entnehmen, dass es aus den aktuellen Gründen derzeit ziemlich turbulent in Berlin zugehe. Dementsprechend sprach sie auch Schwerpunktthemen wie die Energiekrise, den Krieg in der Ukraine, die allgemeinen Preissteigerungen oder auch die Maßnahmen der Bundesregierung, wie den geplanten 200-Milliarden-Schutzschirm, an. „Etliche große Firmen haben mit erheblichen Gewinnen unheimlich profitiert, vor allem in der Ölindustrie, das ist nicht hinnehmbar. Hier muss das Bundeskartellamt tätig werden, so Türk-Nachbaur. Dies war auch schon immer die größte Sorge des Bundeskanzlers, dass gewisse Unternehmen auch weiterhin von den Maßnahmen zur Eindämmung der Energiekrise profitieren und das auf Kosten der Bürger", ergänzte die Abgeordnete.
Auf Nachfrage aus den Reihen der Zuhörer beschrieb die Politikerin den Bundeskanzler als „sehr besonnen und kein Showman, der auch lange nach Büroschluss noch Akten akribisch studiert und im Hintergrund viele wichtige Gespräche führt. Allgemein funktioniert die Arbeit innerhalb der Ampel-Koalition viel besser als oftmals in der Presse dargestellt", ergänzte die Abgeordnete. Angesprochen wurden in der Diskussionsrunde auch die Erkenntnisse aus dem 9-Euro-Ticket, die Stärkung der Frauenrechte, die Ernährungssicherung im globalen Süden, „wo eine Katastrophe droht“, sowie die Erhöhung des Mindestlohns. Aber auch die Bafög-Reform, „was viele überhaupt nicht richtig mitbekommen haben“. so der allgemeine Konsens. Zustimmung erhielt die Politikerin auch für ihren Standpunkt, dass in den aktuellen Krisenzeiten konstruktive Arbeit auf allen politischen Ebenen gefordert und Parteiideologie daher eher fehl am Platz sei. „Die geplanten Hilfspakete als schnelles, praktisches Instrument, werden auf Anhieb wohl nicht überall gleich passen. Doch ich hoffe, dass wir es halbwegs gerecht hinbekommen", blickte die Politikerin realistisch in die Zukunft. „Ziel müsse es sein, die Energiepreise und damit die Belastungen für die Bürger wieder spürbar zu senken, auch wenn Energie langfristig gesehen nicht mehr ihr niedrigstes Preisniveau erreichen wird", so Türk-Nachbaur.
Zudem zeichnete der Vorsitzende Helmut Lind langjährige Mitglieder des Ortsvereins für ihre Treue aus. Dies waren Alexander Schütt (15 Jahre), Rolf Welti (20 Jahre), Horst Siehl (25 Jahre), Frank-Ulrich Lacker, Roland Paasch (jeweils 35 Jahre) sowie Walter Frei (45 Jahre). Verabschiedet wurde zudem Vorstandsmitglied Reda Andreescu, der den Wohnsitz gewechselt hat und somit nicht mehr dem Ortsverein Rheinau angehört.
Josef Budai im Acher- und Bühler Boten vom 7. Oktober 2022
Foto: Josef Budai

Finden Sie nicht auch, dass es sich lohnt, für ein modernes und gerechtes Deutschland zu arbeiten?
Für ein Land mit Sicherheit für seine Bürger, Zukunftschancen für alle und einer starken Demokratie. Für ein Deutschland, das internationale Verantwortung übernimmt und bei dem Gerechtigkeit und Fairness nicht an den Landesgrenzen endet.
Ob im Stadtteil vor Ort, im Bundesland, auf nationaler oder internationaler Ebene: Überall engagieren sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten dafür, die Welt ein Stück gerechter zu machen.
Machen Sie doch einfach mit. Wir treten ein. Warten Sie nicht länger. Weitere Info bei unserem . Vorsitzenden Helmut Lind, Tel. 07844/991780 oder per Mail an info(at)spd-rheinau.de
Sie erreichen uns per E-Mail unter: