Ortsverein Rheinau im Internet

Rheinaus Genossen sind "ins Netz gegangen"

Vorstandsmitglied Helmut Lind und Ortsvereinsvorsitzender Günther Reichlin entwickeln die Homepage

www.spd-rheinau.de: Seit Mitte Juli 2000 hat der SPD-Ortsverein eine eigene Homepage / Bereits über 600 Zugriffe

Moderne Wege der Kommunikation und Information geht seit mehreren Wochen auch der Rheinauer SPD-Ortsverein. Seit Mitte Juli ist man mit einer eigenen Homepage im weltweiten Datennetz "online".

Unter der Adresse www.spd-rheinau.de findet man die Informationen des Ortsvereins. Es ist dies das erste politische Internet-Portal in Rheinau.

Günter Reichlin, Vorsitzender des Ortsvereins, sieht mit der eigenen Homepage eine gute Möglichkeit, die Arbeit im Ortsverein einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und über die vielschichtigen Aktivitäten zu informieren. Weiterhin erhofft sich der Vorsitzende durch den Auftritt im Internet ein gesteigertes Interesse von Jugendlichen an der politischen Arbeit.

"Wir wollen die Jugend gezielt ansprechen und aus dem politischen 'Dornröschenschlaf' wecken", so Reichlin, wobei er jedoch eine gewisse Skepsis nicht verhehlt. "Die Zielsetzung dürfte zwar nicht ganz einfach zu erreichen sein, aber wir sind zuversichtlich, hier längerfristig etwas bewegen zu können", resümiert der Vorsitzende.

Bereits 1998 wurde der Gedanke der Internet-Präsentation nach einer Anregung aus dem Kreisvorstand geboren. Knapp zwei Jahre später erschien die Homepage des SPD-Ortsvereins auf dem Monitor. Dazwischen lagen zahlreiche Arbeitsstunden, die Vorstandsmitglied Helmut Lind in seiner Freizeit opferte, um die Homepage zu entwickeln.

Dass der gelernte Informatiker sein Handwerk bestens versteht, stellt man gleich beim ersten Aufrufen der Internetseite fest. Sehr übersichtlich und klar gegliedert, ohne unnötige Schnörkel, präsentiert sich die Homepage des Ortsvereins im Internet. Eine breite Palette von Informationen erwartet den Besucher: Aktuelle Themen aus der Bundes- und Landespolitik fehlen ebensowenig wie lokale Sachverhalte aus der Kommunalpolitik. Dazu kommt eine Übersicht der SPD/FW-Fraktion im Rheinauer Gemeinderat mit Adressen und Fotos der betreffenden Ratsmitglieder. Abgerundet wird der kommunale Datenblock mit einer Übersicht über aktuelle Themen und Aktivitäten im Gemeinderat.

Mit einem weiteren "Klick" landet man in der Info-Rubrik des Ortsvereins Rheinau bei aktuellen Veranstaltungshinweisen zur Urwahl, zum Herbstfest oder zum Kommunalpolitischen Arbeitskreis. Und schließlich enthält das Info-Paket auch einen Rückblick auf die Geschichte des SPD-Ortsvereins.

Links nach Berlin

Gut durchdacht sind auch die Links zu interessanten Seiten im Internet, wie z. B. den Informationen mit sämtlichen Ministerien in der Bundeshauptstadt Berlin. Selbstverständlich darf das Gästebuch nicht fehlen, wo sich Besucher eintragen und Kritik oder Anregungen zur Internetseite geben können. Gezielte Informationen erhält man zusätzlich unter der E-Mail-Adresse office@spd-rheinau.de.

Seit der Veröffentlichung konnte Helmut Lind bereits über 600 Zugriffe verzeichnen, darunter auch ein Besucher aus den USA. Erfreulicher Nebeneffekt des Internet-Auftrittes waren einige Neuzugänge für den Ortsverein, die über die Homepage gewonnen werden konnten. Selbstverständlich, so Reichlin und Lind, werde die Homepage ständig weiterentwickelt und insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen aktualisiert.

Josef Budai in der "Acher- Rench-Zeitung" am 21. Oktober 2000

 

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SPD Baden-Württemberg

Andreas Stoch: "Wenn Städte und Gemeinden fair zu den Eltern sind, muss auch das Land Fairness zeigen"

Angesichts der Schließung von Schulen, Kitas und Horteinrichtungen im ganzen Land regt der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch eine Landeshilfe für Kommunen und andere Träger dieser Einrichtungen an.

"Viele Städte und Gemeinden haben schon von sich aus erklärt, dass sie für die Zeit der durch den Coronavirus erzwungenen Schließungen darauf verzichten werden, Gebühren für Kitas oder die Ganztagsbetreuung an Schulen einzuziehen", so Stoch: "Das ist ein fairer Schritt und entlastet Familien in einer Zeit, in der das verfügbare Einkommen durch Verdienstausfälle oder Kurzarbeit ohnehin spürbar sinkt."

"Das Land sollte verhindern, dass Städte und Gemeinden, aber auch andere Träger von Betreuungsangeboten aufgrund ihrer Fairness auf den Kosten sitzenbleiben, die gerade für kleinere Kommunen im Verhältnis erheblich sind".

"Wir rufen die Landesregierung daher dazu auf, mit einem Hilfspaket eine klare, einheitliche und verlässliche Regelung zu schaffen, die nicht zu Lasten der Kommunen und anderer Träger geht: Gebühren werden nicht erhoben, dafür sorgt das Land für einen Ausgleich".

Stoch weiter: "Wir haben im Landtag mit den anderen demokratischen Fraktionen dafür gesorgt, dass die Landesregierung erhebliche Finanzmittel an die Hand bekommt, um in der Krise Hilfe leiten zu können. Nun sollten auch konkrete Vorschläge zur Verwendung dieser Mittel nicht an Parteigrenzen scheitern."

Der SPD-Landesvorstand hat sich heute in einer Telefonkonferenz dazu entschieden, im Kampf gegen das Corona-Virus alle geplanten Veranstaltungen der SPD Baden-Württemberg bis Ende April abzusagen.

Diese Entscheidung gilt auch als Empfehlung für alle Ortsvereine und Kreisverbände. Unaufschiebbare Sitzungen sollen als Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt werden. "Der Schutz der Menschen, also auch der unserer Parteimitglieder hat für uns oberste Priorität", betonte der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch.

Die Veranstaltungsabsagen betreffen auch die angelaufene Dialogtour des designierten Spitzenkandidaten für die Landtagswahl. Der damit verbundene Beteiligungsprozess zur Erstellung des Wahlprogramms soll nun verstärkt online stattfinden.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zur aktuellen Umfrage von SWR und Stuttgarter Zeitung:

"Drei Prozentpunkte mehr als bei der letzten Umfrage - das ist eine erfreuliche Entwicklung. Für die SPD geht es wieder aufwärts. Bei der nächsten Landtagswahl wollen wir für ein noch besseres Ergebnis kämpfen.

Ein Jahr vor der Landtagswahl ist der Kampf um Platz eins entschieden. Die CDU erlebt einen historischen Tiefstand. Klar ist: Grün-Schwarz bringt unser Land nicht voran, diese Koalition ist inhaltlich gescheitert.

Die SPD hat immer gezeigt, dass sie gerade in schwierigen Zeiten Verantwortung übernehmen kann. Die SPD wird als Motor der nächsten Landesregierung dringend gebraucht. Bezahlbarer Wohnraum, gebührenfreie Kitas und zukunftssichere Arbeitsplätze - dafür braucht es einen handlungsfähigen Staat und eine handlungswillige Regierung, die nicht nur zuschaut."

Über 500 gut gelaunte Gäste waren im Ludwigsburger Forum, um den traditionellen Politischen Aschermittwoch der SPD in Baden-Württemberg zu begehen.

Stoch: "Lasst uns gegen rechte Umtriebe kämpfen"

SPD-Landeschef Andreas Stoch hat dabei zu einem entschiedenen Kampf gegen Rechtsextremismus aufgerufen: "Lasst uns dieses Jahr gegen rechte Umtriebe und die AfD kämpfen!" Zugleich kritisierte der designierte Spitzenkandidat die Landesregierung. "Baden-Württemberg braucht mündige Bürgerinnen und Bürger und keine grüne Monarchie", so Stoch.

"Das ist ein großartiger Wahlabend, ein überragender Wahlsieg für Peter Tschentscher und die ganze Hamburger SPD! Die erfolgreiche Regierung mit einem Sozialdemokraten an der Spitze kann fortgesetzt werden - denn die SPD macht Politik für alle Menschen und hat den Zusammenhalt der Gesellschaft fest im Blick. Und CDU und FDP haben auch für ihre unverantwortlichen Machtspiele in Thüringen die Quittung bekommen. Aber die beste Nachricht ist: Die Rechtsradikalen müssen heute Abend heftig zittern, ob sie dort in Zukunft noch im Parlament sind. Wir werden auch in Baden-Württemberg gegen die AfD, diese menschen- und demokratieverachtenden Brandstifter weiter kämpfen. Kein Fußbreit dem Faschismus!"

Der SPD-Landes und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum Terroranschlag in Hanau:

"Jetzt muss Schluss sein mit allen Relativierungen! Es sind keine Einzeltäter, es sind nicht bloß Verrückte. Es sind rechtsextreme Terroristen, für die Menschenleben und unsere Demokratie nichts bedeuten. Und der Boden dafür wird von der AfD und anderen Rechtsradikalen innerhalb und außerhalb unserer Parlamente bereitet."

Bereits auf dem Landesparteitag in Heidenheim (Video) machte Andreas Stoch deutlich, dass rechte Hetze zu rechten Morden führt und wir alle gegenhalten müssen.

Andreas Stoch erklärt zur Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen: "Das ist ein Dammbruch in der Geschichte unserer Republik!

Wer wie CDU und FDP der rassistischen Höcke-AfD die Hand reicht, verrät die Werte unserer Verfassung. Ganz bewusst haben diese drei Parteien den Ministerpräsidenten Bodo Ramelow in den ersten beiden Wahlgängen durchfallen lassen.

So ließ sich dann der Plan umsetzen, dass CDU und FDP gemeinsam mit der AfD einen Ministerpräsidenten wählen konnten.

Generalsekretär Binder: "Das Kultusministerium ist nicht dazu da, den CDU-Wahlkampf zu führen"

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat den Wechsel von zwei leitenden Beamten aus dem Justiz- ins Kultusministerium als "schamlose Parteipolitik" von Kultusministerin Susanne Eisenmann bezeichnet.

"Anstatt sich um den steigenden Unterrichtsausfall zu kümmern, hat die Ministerin nur ihren Wahlkampf im Kopf", betonte Binder.

"Wir brauchen einen Aufbruch für Baden-Württemberg, um weiter vorne zu bleiben"

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat Andreas Stoch am Samstag einstimmig als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2021 nominiert. Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD soll auf einem Landesparteitag am 16. Mai in Heilbronn offiziell von den Delegierten gewählt und ins Rennen geschickt werden. "Ich freue mich sehr über das große Vertrauen und die Unterstützung", sagte Stoch in Stuttgart.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum angekündigten Rückzug der Landesminister Edith Sitzmann und Franz Untersteller:

"Nach dem Rückzug von OB Kuhn und dem Sofortausstieg von Staatssekretär Ratzmann wird es nun noch einsamer um den Ministerpräsidenten. Offensichtlich erkennen gleich mehrere Regierungsmitglieder, dass sie nicht mehr die politische Kraft und Lust haben, dieses Land in eine gute Zukunft zu führen. Insbesondere Edith Sitzmann, die ja als mögliche Nachfolgerin von Kretschmann gehandelt wurde, wirft resigniert das Handtuch.