Landtagswahl 2021: SPD-Jahresauftakt setzt Programmkommission ein

Veröffentlicht am 13.01.2020 in Landespolitik

Stoch: „Wir wollen zeigen, dass wir die Zukunft Baden-Württembergs erfolgreich gestalten können“

Die SPD Baden-Württemberg hat auf ihrem politischen Jahresauftakt am Samstag in Bad Boll erste grundlegende Weichen zur Landtagswahl 2021 gestellt. „Wir wollen zeigen, dass wir die Zukunft Baden-Württembergs erfolgreich gestalten können“, erklärte der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch am Montag. „Wir werden in 2020 weitere wichtige Antworten auf die zentralen Zukunftsfragen geben.“

Das Jahr 2019 habe die Landes-SPD mit dem Programmprozess „BW 2030“ dazu genutzt, die Zukunftsfragen für das Land anzupacken. In fünf Fachfo-ren wurde beraten, wie Baden-Württemberg im Jahr 2030 aussehen soll und durch welche Maßnahmen dies erreicht werden kann. „Wir haben die Fenster weit aufgemacht für frische, neue, zum Teil auch sehr weitreichende Ideen“, betonte Stoch.

In Bad Boll habe nun die gesamte SPD-Führung damit begonnen, diese Dis-kussionsanreize zu bewerten und zu vertiefen. Auf Grundlage dieser Über-legungen soll im Laufe des Jahres das Programm zur Landtagswahl entstehen.

„Landesregierung muss anpacken statt zuschauen“

Eines sei dabei jetzt schon klar, so Stoch: „Für all‘ diese Aufgaben und Her-ausforderungen der Zukunft brauchen wir einen starken, handlungs- und funktionsfähigen Staat, der diese bewältigen kann – und damit auch eine Landesregierung, die diese wirklich bewältigen will.“ Der Staat dürfe nicht nur den Stand der Dinge verwalten, sondern müsse gerade in Zeiten des wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Umbruches tatkräftig anpacken.

„Dieses Land braucht eine Regierung, die mehr tut als nur zuzuschauen und in ihren Taschen mit dem Geld zu klimpern. Es geht darum, die Ärmel hochzukrempeln und Baden-Württemberg zu gestalten“, so Stoch. „Wir sind der Meinung, Baden-Württemberg kann mehr.“ In den fünf Fachforen ging es um Mobilität, Wohnen, Technologie und Arbeit, Bildung sowie um Nachhaltigkeit, Umwelt und Energie.

Für jedes Forum hatte die SPD zahlreiche Expertinnen und Experten aus Politik, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft gewinnen können. „Wir wollen die Transformation stärken, Arbeitnehmer und Firmen fit für die Zukunft machen, für gute Bildung sorgen, bezahlbares Wohnen gewährleisten und eine neue, klimafreundliche Mobilität für alle erreichen“, verdeutlichte Stoch.

Binder: „Wir setzen die Dinge konsequent aufs Gleis“

Generalsekretär Sascha Binder erläuterte die Einzelheiten zum weiteren Vorgehen. „Wir werden die Dinge programmatisch und auch personell in 2020 konsequent aufs Gleis setzen“, so Binder – „und zwar in großer Geschlossenheit“. Auf Grundlage der vorliegenden Vorschläge wurde auf dem Jahresauftakt eine neue Kommission eingesetzt, die das SPD-Programm zur Landtagswahl bis nach den Sommerferien erarbeiten soll. Vorsitzende der Programmkommission ist die Stuttgarter Bundestagsabgeordnete und ehemalige Landes- und Fraktionsvorsitzende Ute Vogt.

Der Prozess wird durch eine landesweite Dialogtour der Landesspitze im Frühjahr begleitet. Im Herbst geht der Programmentwurf dann an die Parteigliederungen zur Diskussion. Die Verabschiedung des Programms ist am 13./14. November auf einem Landesparteitag in Freiburg vorgesehen. Der Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl wird auf einem Landesparteitag am 16. Mai in Heilbronn gewählt.

Vogt erwartet „konkretes und praxisnahes Wahlprogramm“

Die Vorsitzende der neuen Programmkommission Ute Vogt betonte, alle Mitglieder der Kommission seien geprägt durch die Kommunalpolitik. Man könne also „ein konkretes und praxisnahes Wahlprogramm“ erwarten. „Ich hoffe außerdem, dass es gelingt, einen Text zu formulieren, den man auch gerne liest und durch den sich niemand durchkämpfen muss“, so Vogt.

 
 

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26.02.2020, 19:00 Uhr ROTER ASCHERMITTWOCH mit Dr. Johannes Fechner (MdB)

26.02.2020, 19:00 Uhr Trad. 43. Herings-Essen der SPD Kreisgruppe Süd

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Der SPD-Landes und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum Terroranschlag in Hanau:

"Jetzt muss Schluss sein mit allen Relativierungen! Es sind keine Einzeltäter, es sind nicht bloß Verrückte. Es sind rechtsextreme Terroristen, für die Menschenleben und unsere Demokratie nichts bedeuten. Und der Boden dafür wird von der AfD und anderen Rechtsradikalen innerhalb und außerhalb unserer Parlamente bereitet."

Bereits auf dem Landesparteitag in Heidenheim (Video) machte Andreas Stoch deutlich, dass rechte Hetze zu rechten Morden führt und wir alle gegenhalten müssen.

Andreas Stoch erklärt zur Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen: "Das ist ein Dammbruch in der Geschichte unserer Republik!

Wer wie CDU und FDP der rassistischen Höcke-AfD die Hand reicht, verrät die Werte unserer Verfassung. Ganz bewusst haben diese drei Parteien den Ministerpräsidenten Bodo Ramelow in den ersten beiden Wahlgängen durchfallen lassen.

So ließ sich dann der Plan umsetzen, dass CDU und FDP gemeinsam mit der AfD einen Ministerpräsidenten wählen konnten.

Generalsekretär Binder: "Das Kultusministerium ist nicht dazu da, den CDU-Wahlkampf zu führen"

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat den Wechsel von zwei leitenden Beamten aus dem Justiz- ins Kultusministerium als "schamlose Parteipolitik" von Kultusministerin Susanne Eisenmann bezeichnet.

"Anstatt sich um den steigenden Unterrichtsausfall zu kümmern, hat die Ministerin nur ihren Wahlkampf im Kopf", betonte Binder.

"Wir brauchen einen Aufbruch für Baden-Württemberg, um weiter vorne zu bleiben"

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat Andreas Stoch am Samstag einstimmig als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2021 nominiert. Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD soll auf einem Landesparteitag am 16. Mai in Heilbronn offiziell von den Delegierten gewählt und ins Rennen geschickt werden. "Ich freue mich sehr über das große Vertrauen und die Unterstützung", sagte Stoch in Stuttgart.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum angekündigten Rückzug der Landesminister Edith Sitzmann und Franz Untersteller:

"Nach dem Rückzug von OB Kuhn und dem Sofortausstieg von Staatssekretär Ratzmann wird es nun noch einsamer um den Ministerpräsidenten. Offensichtlich erkennen gleich mehrere Regierungsmitglieder, dass sie nicht mehr die politische Kraft und Lust haben, dieses Land in eine gute Zukunft zu führen. Insbesondere Edith Sitzmann, die ja als mögliche Nachfolgerin von Kretschmann gehandelt wurde, wirft resigniert das Handtuch.

Andreas Stoch: "Wir werden uns weiter für Gebührenfreiheit einsetzen"

Da die Landesregierung das von der SPD initiierte Volksbegehren für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg blockiert, muss nun der Verfassungsgerichtshof darüber entscheiden. Ein Jahr, nachdem die Sozialdemokraten über 17.000 Unterschriften gesammelt hatten, fand jetzt die mündliche Verhandlung dazu statt. Am 30. März wird das Gericht entscheiden. "Wir werden uns weiter für Gebührenfreiheit einsetzen", erklärte der SPD-Landesvorsitzender Andreas Stoch gleich nach der Verhandlung.

Stoch: "Wir wollen zeigen, dass wir die Zukunft Baden-Württembergs erfolgreich gestalten können"

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Anlässlich der Parlamentsdebatte über den Bildungshaushalt des Landes am heutigen Freitag hat das Bündnis für gebührenfreie Kitas bekräftigt, an seinem erklärten Ziel der Gebührenfreiheit in Baden-Württemberg dranzubleiben.

Stoch: "Wir stehen zusammen"

"Wir lassen uns nicht davon abbringen, Familien entlasten zu wollen - weder rechtlich noch politisch", erklärte Andreas Stoch, Initiator des Volksbegehrens für gebührenfreie Kitas, bei einer Demonstration des Bündnisses am Stuttgarter Landtag. "Wir wollen Qualität und Gebührenfreiheit", rief Stoch. "Wir stehen da alle zusammen."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat sich über die Wahlen zum neuen Parteivorstand auf dem Bundesparteitag in Berlin sehr erfreut gezeigt.

"Das ist aus baden-württembergischer Sicht ein großer Erfolg. Trotz Verkleinerung des Gremiums haben wir mit Leni Breymaier und mir als Landesvorsitzendem wieder zwei Vorstandsmitglieder aus dem Südwesten", so Stoch. "Und obendrein kommt eine der beiden neuen Parteivorsitzenden aus dem Land. Wir werden uns für die Interessen Baden-Württembergs stark machen."

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