Jahreshauptversammlung am 5. April 2004

"Dynamische Politik fortsetzen"

Weiter so - diese Devise gab der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Rheinau, Horst Siehl, am Montag auf der Jahreshauptversammlung aus. Dies gilt sowohl für die Bundes- als auch für die Kommunalpolitik.

Optimistisch geht die SPD Rheinau in die Kommunalwahl am 13. Juni. Die Vorbereitungen seien gut gelaufen, und man werde zusammen mit den Freien Wählern "motivierte und kompetente" Kandidaten ins Rennen schicken, meinte Vorsitzender Horst Siehl auf der Jahreshauptversammlung im Gasthaus "0chsen". "Unser Ziel ist die Fortsetzung unserer erfolgreichen und dynamischen Politik in Rheinau."

Drexler kommt

Ein Höhepunkt im Wahlkampf wird der Besuch des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Drexler, am 22. April sein. Am 6. Juni plant die SPD ein Familien- und Solarfest in Holzhausen. Siehl appellierte an die Mitglieder, die Kandidaten für die Kommunaiwahl zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass die Listengemeinschaft ihre Arbeit gestärkt fortsetzen kann. Weiter so - dies müsse auch für den derzeitigen Reformkurs der Bundesregierung gelten. Zwar seien gelegentlich handwerkliche Fehler gemacht worden, doch die Richtung stimme, und angesichts der immer deutlicher sichtbar werdenden Ruinen des Sozialsystems gelte es nun, die Substanz zu retten und wieder festere Fundamente zu errichten. "Es ist immer bequemer, die Probleme auszusitzen, als unpopuläre Entscheidungen zu treffen."

Energie und Umwelt

Highlight des vergangenen Jahres war der Festakt zum 85-jährigen Bestehen des Ortsvereins. Viel Arbeit hat auch die Projektgruppe "Energie und Umwelt" unter der Leitung von Rudolf Höhn geleistet, denn auf Grund ihrer Initiative konnten bereits zwei Bürger-Solaranlagen in Rheinau in Betrieb gehen. Viel Lob erntet der Ortsverein für die stets mit aktuellen Informationen gefütterte Internetseite, die von Helmut Lind betreut wird. Erfreuliche Nachrichten überbrachte danach auch Kassierer Ralf Hummel: Dank einer gestiegenen Spendenbereitschaft konnte er einen satten Überschuss verzeichnen. Gegen den allgemeinen Trend bewegten sich auch die Mitgliederzahlen, denn es gab keine Austritte, dafür zwei Neuzugänge.

Langjähriger Genosse: Seit 40 Jahren ist Ludwig Lasch (Mitte) Mitglied des SPD-Ortsvereins Rheinau. Als Anerkennung überreichte ihm Ortsvereinsvorsitzender Horst Siehl auf der Jahreshauprversammlung eine Ehrenurkunde. Auch seine Stellvertreterin Bettina Schneider gratulierte.

Josef Budai in der "Acher-Rench-Zeitung" vom 08.04.2004

 

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Generalsekretärin Boos: "Es geht voran"

SPD-Generalsekretärin Luisa Boos hat das heute vom Bundestag verabschiedete vierte Investitionsprogramm zur Kinderbetreuungsfinanzierung als "wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf" begrüßt.

"Immer mehr Familien wünschen sich und brauchen qualitativ gute Angebote der Kindertagesbetreuung. Sie verbessern die Bildungschancen aller Kinder von Anfang an und ermöglichen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gerade auch für Alleinerziehende. Deshalb müssen wir gute Betreuungsangebote ausbauen", so Boos. "Ich freue mich, dass wir mit dem von unserer Familienministerin Schwesig vorgelegten Gesetz jetzt einen weiteren Schritt vorankommen und bundesweit 100.000 zusätzliche Betreuungsplätze schaffen."

"Es ist das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen. Mich freut, dass Macron offenbar schon im ersten Wahlgang vorne liegt. Ich hoffe, dass nun alle Demokratinnen und Demokraten in Frankreich zusammenhalten, am 7. Mai wählen gehen und für Offenheit, Verständigung und ein gemeinsames Europa stimmen. Wir müssen dem Friedensversprechen Europas nun ein soziales Versprechen hinzufügen - und dies auch halten. Dabei sind wir auf die Pflege der deutsch-französischen Freundschaft dringend angewiesen."

"Das Ergebnis ist bitter, gerade weil es so knapp ist. Angesichts der Nachrichten über mögliche Unregelmässigkeiten fällt es mir schwer, es zu akzeptieren.

Ich verstehe die offenbar hohe Zustimmung der Türken in Deutschland zu dieser Verfassungsänderung nicht. Es zeigt, dass Verständigung und Integration bei uns noch viel Herzblut benötigen. Von allen Seiten.

Edogans furchtbare Ankündigung, die Todesstrafe wieder einzuführen zu wollen, wird die Gräben vertiefen. Und dennoch: Europa sollte die Tür für die Türkei nicht auf immer und ewig verschließen. Immerhin haben sich die Hälfte der Türken - trotz massivster Propaganda - diesen Allmachtsfantasien entgegengestellt. Und die vielen gemeinsamen Interessen sind einfach zu wichtig.

Es wird jetzt darauf ankommen, einen Weg zu finden, der Brücken aufbaut anstatt sie abzureißen. Aber wie dieser Weg genau aussehen kann, dazu fällt mir im Moment noch nichts ein. Ich bin einfach nur entsetzt."

13.04.2017 12:27
Frohe Ostern!.
Ich wünsche allen frohe und erholsame Ostertage mit ihren Familien.
Vielen Dank für die tolle Unterstützung, die ich in den letzten Wochen und Monaten erfahren habe.

Ich freue mich auf weiterhin viele Begegnungen!

"Am Mittwoch sendet der SWR eine Reportage über die Auswirkungen von Leiharbeit und Werkverträgen auf die Betroffenen. Ein Leiharbeiter von Daimler schildert seine persönliche Situation. Dieser muss am Donnerstag in der Personalstelle seiner Leiharbeitsfirma alle Unterlagen abgeben, die er für seinen Einsatz bei Daimler braucht.Hier stelle sicher nicht nur ich einen Zusammenhang zwischen den Abläufen her. Wenn Daimler jetzt sagt, wenn die Leiharbeitsfirma den Mann schickt, wird er auch beschäftigt, ist das zu wenig. Daimler muss ihn ausdrücklich anfordern. Sonst bleibt ein Geschmäckle. Besser wäre eine Festanstellung."

Breymaier: "Innere und soziale Sicherheit gehören zusammen"

Etwa 80 Kreisvorsitzende sowie Kandidatinnen und Kandidaten der SPD kamen am Samstag in Stuttgart zusammen, um Weichen für den Bundestagswahlkampf zu stellen. Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier kündigte dabei an, den Zusammenhang zwischen innerer und sozialer Sicherheit hervorzuheben. "Wir wollen unsere Gesellschaft zusammenhalten. Das schaffen wir, wenn jedem einzelnen Mann und jeder einzelnen Frau klar ist: Wenn du die Gemeinschaft brauchst, wirst du aufgefangen. Wenn Unrecht geschieht, ahndet dies der Rechtsstaat. Die SPD gibt dir Sicherheit für dein Leben", erläuterte Breymaier.

Leni Breymaier hat das Ergebnis für Martin Schulz von 100 Prozent bei dessen Wahl zum neuen SPD-Parteichef als "großartiges Zeichen der Geschlossenheit" bezeichnet. "Ab jetzt ist Wahlkampf. Bis zum 24. September wird gekämpft, und danach wird eine ordentliche Politik gemacht", sagte die Landesvorsitzende am Sonntag beim Sonderparteitag in Berlin. Mit Martin Schulz habe die SPD eine glaubwürdige Persönlichkeit, die das Thema Gerechtigkeit verkörpere, an der Spitze.

Breymaier ist Spitzenkandidatin Der Schulz-Zug braust auch durch Baden-Württemberg: Beim Listenparteitag in Schwäbisch Gmünd gab es frenetischen Beifall und volle Rückendeckung für den designierten Parteivorsitzenden. "Wer in das Kanzleramt einzieht, der muss ein Gefühl für die Alltagsprobleme der Menschen haben", rief Martin Schulz den 320 euphorisierten Delegierten zu. Zuvor hatten die Genossinnen und Genossen Leni Breymaier mit satten 94 Prozent zur Spitzenkandidatin im Land gewählt.

? Alle Fotos vom Parteitag
? Die vollständige Landesliste
? Der beschlossene Leitantrag des Landesvorstands

Wir freuen uns auf unseren Listenparteitag am kommenden Samstag in Schwäbisch Gmünd!

Um die Mittagszeit wird auch Martin Schulz im Congress-Centrum Stadtgarten erwartet. Aufgrund der vielen Anfragen weisen wir darauf hin, dass im Veranstaltungssaal selbst leider kein kurzfristiger Zugang mehr möglich ist. Die Rede von Martin Schulz wird aber live ins Foyer und in den angrenzenden Saal im Gebäude übertragen. Hierzu sind alle interessierten Menschen sehr herzlich eingeladen!

Der gesamte Parteitag wird als Livestream auf www.spd-bw.de übertragen

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#ZeitfuermehrGerechtigkeit #spdbw

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat anlässlich des Internationalen Frauentags am morgigen Mittwoch zum Kampf gegen Rechtspopulismus aufgerufen. "Weltweit bekämpfen Rechtspopulisten, Chauvinisten und Sexisten Emanzipation, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung - in den USA, in Europa und bei uns in Deutschland. Sie beleidigen und denunzieren Frauen. Sie wollen zurück in eine Gesellschaftsform, die wir längst überwunden glaubten. Es ist höchste Zeit, sich dagegen zu wehren", so Breymaier.

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