Jahreshauptversammlung 1998

"Schrammen, aber keine offenen Wunden"

(von links): Vorsitzender Günter Reichlin, Bürgermeister Meinhard Oberle (25 Jahre), Heinz Ulatowski (50 Jahre), die stellvertretenden Vorsitzenden Horst Siehl und Bettina Schneider. Foto: Hermann Kiefer

Bernd Keck zieht positive Bilanz seiner 21 Jahre als Vorsitzender der SPD in Rheinau.

Die Neuwahlen des SPD Ortsvereins Rheinau brachten folgendes Ergebnis: Neuer Vorsitzender Günter Reichlin, stellvertretende Vorsitzende Horst Siehl und Bettina Schneider, Kassierer Ralf Hummel, Schriftführerin Uta Heid, Kassenprüfer Andreas Pollok und Ralf Kammerer, Beisitzer Willi Blum, Bernd Keck, Helmut Lind und Wolfgang Kasper.
Zu Delegierten wurden Günter Reichlin, Horst Siehl und Bettina Schneider gewählt, zu ihren Vertretern Bernd Keck, Wolfgang Kasper, Willi Blum und Helmut Lind.
Verabschiedet aus dem Vorstand wurden Walter Frei (Memprechtshofen) und Siegfried Koch (Holzhausen).
25 Jahre Mitglied in der SPD sind Bürgermeister Meinhard Oberle, Gerhard Wagner (Helmlingen) und Hermann Schulze (Rheinbischofsheim). Für seine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Heinz Ulatowski (Freistett) geehrt.
Harald B. Schäfer, ehemaliger Umweltminister von Baden-Württemberg, würdigte die Verdienste von Bernd Keck mit dem Ehrenbrief der SPD und der Willi-Brandt-Medaille. Die Tugenden von Bernd Keck seien Prinzipientreue, Standfestigkeit, Zuverlässigkeit und unermüdlicher Einsatz für die Partei wie für das Gemeinwohl: Bernd Keck schaue den Menschen auf den Mund, er könne führen, habe seine Fähigkeit zum Konsens und Kompromiß unter Beweis gestellt.
Bernd Keck habe die Politik der kleinen Schritte als Tugend verstanden und manchen Stein wegräumen geholfen. "Wir sind froh, daß es Menschen wie dich gibt!" so Schäfer.
Kommentar von Bernd Keck: "Wenn man so lange Politik macht, gibt es unvermeidbar Schrammen. Doch wenn man eine stabile Haut besitzt, bleibt man von offenen Wunden verschont. Ich bin weiter im Haus, wenn ich gebraucht werde!"
Keck registrierte in einer Bilanz seiner politischen Arbeit dankbar: "Politische Arbeit ist interessant, spannend, lehrreich
und bereitet ab und zu auch Freude." Die "große Politik" sei in den letzten 21 Jahren von weltbewegenden Umwälzungen geprägt worden, die sich bis in den persönlichen Bereich und auf das Geschehen in Rheinau ausgewirkt hätten.
Unabhängig von den nicht zu beeinflussenden politischen Abläufen sei es gelungen, in Rheinau positiv auf die Entwicklung einzuwirken.
Als Beispiele nannte Bernd Keck die Auffüllung des Roßverreckers, das für ihn kein Betätigungsfeld für kurzatmige Naturen bedeutete, der aufwendige und arbeitsintensive Widerstand gegen den geplanten Standort eines Kernkraftwerks, die Vielfachnutzung des Peterhafens, die Erschließung und gezielte Abgabe von Gewerbe- und Industrieflächen, die Steuerung der Baulanderschließung und die Fortentwicklung der Stadt im allgemeinen.
Kommunalpolitisch habe er den Eindruck gewonnen, daß in Sachthemen auch über politische Grenzen hinweg weitgehend Konsens bestehe.
Allerdings habe dies auch manche Leute "sichtlich nervös" gemacht, wobei von ihnen Pseudokonflikte geschaffen worden seien, die jedoch keine Früchte tragen würden, so der scheidende Vorsitzende.

 

Termine

Alle Termine öffnen.

29.01.2020, 19:30 Uhr Gemeinderatssitzung

26.02.2020, 11:00 Uhr Politischer Aschermittwoch mit Hubertus Heil
https://www.spd-bw.de/form/show/2019/

Alle Termine

Wir bei Facebook

JETZT MITGLIED WERDEN!

Eintreten 

SPD Baden-Württemberg

Stoch: "Wir wollen zeigen, dass wir die Zukunft Baden-Württembergs erfolgreich gestalten können"

Die SPD Baden-Württemberg hat auf ihrem politischen Jahresauftakt am Samstag in Bad Boll erste grundlegende Weichen zur Landtagswahl 2021 gestellt. "Wir wollen zeigen, dass wir die Zukunft Baden-Württembergs erfolgreich gestalten können", erklärte der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch am Montag. "Wir werden in 2020 weitere wichtige Antworten auf die zentralen Zukunftsfragen geben."

Anlässlich der Parlamentsdebatte über den Bildungshaushalt des Landes am heutigen Freitag hat das Bündnis für gebührenfreie Kitas bekräftigt, an seinem erklärten Ziel der Gebührenfreiheit in Baden-Württemberg dranzubleiben.

Stoch: "Wir stehen zusammen"

"Wir lassen uns nicht davon abbringen, Familien entlasten zu wollen - weder rechtlich noch politisch", erklärte Andreas Stoch, Initiator des Volksbegehrens für gebührenfreie Kitas, bei einer Demonstration des Bündnisses am Stuttgarter Landtag. "Wir wollen Qualität und Gebührenfreiheit", rief Stoch. "Wir stehen da alle zusammen."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat sich über die Wahlen zum neuen Parteivorstand auf dem Bundesparteitag in Berlin sehr erfreut gezeigt.

"Das ist aus baden-württembergischer Sicht ein großer Erfolg. Trotz Verkleinerung des Gremiums haben wir mit Leni Breymaier und mir als Landesvorsitzendem wieder zwei Vorstandsmitglieder aus dem Südwesten", so Stoch. "Und obendrein kommt eine der beiden neuen Parteivorsitzenden aus dem Land. Wir werden uns für die Interessen Baden-Württembergs stark machen."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat nach dem Ergebnis des Mitgliedervotums zum Parteivorsitz die Genossinnen und Genossen dazu aufgerufen, nun gesammelt nach vorne zu schauen. "Dem designierten Führungsduo aus Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans gehört unsere Solidarität und unsere Unterstützung", so Stoch. "Ich erwarte dazu auf dem Parteitag nächste Woche in Berlin ein eindeutiges Signal."

Am morgigen ‪Mittwoch, 20. November‬ wird die UN-Kinderrechtskonvention 30 Jahre alt. Dieses Jubiläum nimmt das Bündnis für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg zum Anlass, mit einem gemeinsamen Aktionstag im ganzen Land für das erklärte Ziel der Gebührenfreiheit zu werben.

Andreas Stoch: "Wir stehen zusammen"

"Wir lassen uns nicht davon abbringen, Familien entlasten zu wollen - weder rechtlich noch politisch", erklärte der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch. "Wir stehen hier zusammen."

Neben der SPD als Initiatorin des Bündnisses hatten sich im Frühjahr zwölf weitere Organisationen aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und Parteien in einem Bündnis auf Landesebene zusammengeschlossen, um sich neben dem Ausbau und der Qualitätsentwicklung für Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung stark zu machen. Es sind dies der DGB, verdi, die GEW, die IG Metall, pro Familia, der Kinderschutzbund, der Landesverband Kindertagespflege, die AWO, der ASB, die Naturfreunde, DIE LINKE und die SGK.

Andreas Stoch: "Ein Stück mehr Gerechtigkeit für Baden-Württemberg"

Als einen "sozialpolitischen Meilenstein, auch für Baden-Württemberg" hat unser Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch die in Berlin beschlossenen Einführung der Grundrente bezeichnet. "Die SPD hat ein weiteres Mal für die vielen Menschen, die keine laute Stimme haben, einen großen Erfolg erzielt. Der Respekt vor der Lebensleistung der Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, gebietet es, dass sie im Alter mehr Geld in der Tasche haben. Und zwar mehr als das Existenzminimum", so der SPD-Chef.

Auch für Baden-Württemberg bedeute das ein Stück mehr Gerechtigkeit. Denn wer viel geleistet habe, der profitiere davon auch im Ruhestand. "Bei uns profitieren davon mehr als 150 000 Menschen direkt. Das ist sozial und leistungsgerecht und ein gutes Zeichen für unser Land", so Stoch.

Über 600 Trauergäste haben am Reformationstag in Schwäbisch Hall Abschied von Erhard Eppler genommen. "Vordenker", "Visionär", "Wegweiser", "Brückenbauer", "intellektuelle Kraft" - bei allen Nachrufen in der Evangelischen Stadtpfarrkirche wurde deutlich: Er wird fehlen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigte den Verstorbenen "als großen Sozialdemokraten mit einem klaren Kompass", der seiner Zeit oft voraus gewesen sei. "Sein Klar- und Weitblick fehlen heute bitterlich, etwa wenn es um die Verbindung von ökologischer und sozialer Frage geht", so die kommissarische Parteivorsitzende inmitten vieler Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter. "Er ist einer der Gründe, warum auch ich meinen Weg in die SPD gefunden habe."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat die Ergebnisse der Landtagswahl in Thüringen als "höchst besorgniserregend" bezeichnet.

"Bei einem solchen Wahlergebnis droht die politische Balance in unserem Land verloren zu gehen, wenn die Parteien am politischen Rand mehr als 50 Prozent der Stimmen erzielen", erklärte Stoch.

SPD-Landeschef Andreas Stoch hat das heutige Mitgliedervotum zur neuen Parteispitze als "ersten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Neuaufstellung" bezeichnet. "Positiv für mich ist, dass die Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang über 50 Prozent liegt. Das ist vor allem deshalb wichtig, damit die neue Führung der SPD am Ende auch mit der notwendigen Autorität für den Aufbruch ausgestattet ist", so Stoch.

Für Erhard Eppler legt die SPD Baden-Württemberg diese Woche ein Kondolenzbuch aus. Trauernde können sich in der SPD-Landesgeschäftsstelle am Wilhelmsplatz 10
(2. Stock) in der Innenstadt von 8.00 bis 17.00 Uhr, am Freitag bis 13.00 Uhr darin eintragen.