Blick nach Rechts

Rechtsextremismus bedroht unsere Demokratie. Berichte über zunehmende Straf- und Gewalttaten, Wahlerfolge rechtsextremer Parteien bei Landtags- und Kommunalwahlen, der Erfolg einer rechtsgerichteten Jugendkultur und die Akzeptanz rechtsextremen Gedankenguts in weiten Teilen der Bevölkerung machen deutlich, dass Gesellschaft und Politik vor einer ernsthaften und ernstzunehmenden Herausforderung stehen. Auf die Kommune kommt es an! Dies ist die Grundüberzeugung der Autor/innen des neuen Handbuchs der Friedrich-Ebert-Stiftung zur kommunalen Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus. versammelt Tipps für kommunale Handlungsmöglichkeiten gegenüber rechtsextremen Aufmärschen, bei (versuchtem) Immobilienerwerb, bei rechtsmotivierten Gewalttaten, angesichts von Szene-Läden, gegenüber rechtsextremen Mandatsträgern in Kommunalparlamenten u.a. Zusätzlich werden präventive Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt beispielsweise zur Demokratieförderung durch Partizipation, zur kommunalen Gemeinwesenentwicklung und bei der Förderung des internkulturellen Zusammenlebens. Jedes Kapitel enthält Informationen über Aktionsformen und Strategien der rechtsextremen Szene, Praxisbeispiele und Tipps für Gegenmaßnahmen sowie juristische Hinweise.

 

Buch-Tipp: "Strategien der extremen Rechten"

Neues Buch über die extreme Rechten erscheint Mitte Juli. Der Sindelfinger SPD-Landtagsabgeordnete Stephan Braun gilt schon seit Jahren als scharfsichtiger Analytiker des Rechtsextremismus. Bundesweit hat er sich als Autor und Herausgeber einschlägiger Fachbücher einen Namen gemacht. Mitte Juli erscheint nun sein neuestes Werk über "Strategien der extremen Rechten". Braun gibt es im VS Verlag heraus, zusammen mit dem Biberacher SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster und Alexander Geisler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. Der Sammelband widmet sich auf stolzen 667 Seiten dem modernen Rechtsextremismus und seinen Grenzbereichen. Dabei beleuchten ganz unterschiedliche Blickwinkel das Thema. So kommen renommierte Wissenschaftler ebenso zu Wort wie Fachpolitiker und Experten aus der Praxis. Inhaltlich deckt der Band das Phänomen in seiner gesamten Breite ab. Denn nicht nur im Umfeld von Politik und Parteien will die extreme Rechte an Einfluss gewinnen. Ihre Vertreter nehmen gezielt Einfluss auf unsere Kultur- und Medienlandschaft. Und sie sind international gut vernetzt. Ausgehend von Strukturen und strategischen Grundlagen gehen die Autoren in 36 Einzelbeiträgen den Aktivitätsfeldern der extremen Rechten auf den Grund. Zur Sprache kommen aber auch Gegenstrategien, mit denen der Bedrohung durch die extreme Rechte begegnet werden kann. Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.) Strategien der extremen Rechten: Hintergründe - Analysen - Antworten (Broschiert), 29,90 €

 

Ein Paradiesvogel besucht die braunen Kameraden

Im Auftrag des NDR- Satiremagazins "Extra 3" stattet die Travestiekünstlerin Olivia Jones der NPD einen Besuch auf deren Parteitag ab - und stößt auf wenig Gastfreundlichkeit.

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Termine

Alle Termine öffnen.

01.08.2018, 19:30 Uhr Öffentliche Sitzung des Gemeinderats

02.08.2018, 20:00 Uhr Vorstandsitzung SPD Rheinau

19.09.2018, 19:00 Uhr Kreisvorstandsitzung KV Ortenau

13.10.2018, 08:00 Uhr Jahresausflug der SPD Rheinau

21.11.2018, 19:00 Uhr Kreisvorstandsitzung KV Ortenau

23.11.2018, 19:30 Uhr Festakt "100 Jahre SPD in Rheinau"

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SPD Baden-Württemberg

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat den von Arbeitsminister Hubertus Heil vorgelegten Rentenpakt als "Wendepunkt in der Rentenpolitik" bezeichnet. "Das Wichtigste in dieser Legislaturperiode ist, bereits beschlossene Rentenkürzungen zurückzunehmen", erklärte Breymaier. Ohne diese Maßnahme könne das Rentenniveau von heute 48 Prozent auf 43 Prozent im Jahr 2030 sinken.

SPD-Generalsekretärin Luisa Boos bezeichnet die heute vorgestellten Ergebnisse der Studie zum Verdienst in der Kindertagespflege als "zwar nicht überraschend, aber skandalös". Boos dankte dem Landesverband für Kindertagespflege, mit dieser Studie Transparenz über den Verdienst in der Kindertagespflege geschaffen zu haben. Die prekären Arbeitsbedingungen in der Kindertagespflege seien viel zu lange verschleiert worden. "Wir reden seit zig Jahren über die Aufwertung der sozialen Berufe - gerade auch im Erziehungsbereich, bei der Arbeit mit Kindern, bei Arbeit mit besonderer Verantwortung am Menschen. Jetzt zeigt sich schwarz auf weiß, dass Tagespflegepersonen de facto nicht einmal den Mindestlohn bekommen", so Boos. "Die Tagespflege ist mehr wert!"

"Alles andere als dieses Urteil wäre nicht akzeptabel und nicht erträglich gewesen. Auch am heutigen Tag sind wir in Gedanken bei den zehn ermordeten Menschen und ihren Angehörigen.

Dieses Urteil darf kein Schlusspunkt sein. Es braucht weitere Aufklärung. Die Rolle des Verfassungsschutzes bleibt nach wie vor unklar. Wir müssen die Bedingungen für die Zusammenarbeit und Koordination der Polizei über Bundesländer hinweg weiter verbessern.

Der Kampf gegen Rassismus, gegen Hass und Gewalt in unserer Gesellschaft muss unvermindert weiter gehen. Der Kampf gegen rechts beginnt lange vor der Ahndung begangener Straftaten."

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat das gestern Abend im Koalitionsausschuss verabredete Maßnahmenpaket in der Asylpolitik als "sachgerecht und vernünftig" bezeichnet.

SPD-Generalsekretärin Boos: "Selbst wer nichts für Europa übrig hat, muss erkennen, dass ein nationaler Alleingang ziemlich dumm wäre"

Flüchtlingspolitik: Beschluss der Stuttgarter CDU ist "fatales Signal" SPD-Generalsekretärin Boos: "Selbst wer nichts für Europa übrig hat, muss erkennen, dass ein nationaler Alleingang ziemlich dumm wäre" SPD-Generalsekretärin Luisa Boos hat den Beschluss der Stuttgarter CDU, in der Flüchtlingspolitik den Kurs von CSU-Chef Seehofer zu unterstützen, als "fatales Signal" bezeichnet. "Dass die Stuttgarter Christdemokraten ihrer Kanzlerin und ihrem Landesvorsitzenden Strobl die Gefolgschaft aufkündigen, ist das eine. Dass sie eigentlich zu feige waren, dies auch offen zu sagen, das andere. Aber es ist eben in der Sache einfach falsch und kontraproduktiv. Das gilt gerade im Blick auf die Landeshauptstadt."

17.06.2018 15:09
Workshoptag in Waiblingen.
Weit über hundert Genossinnen und Genossen haben am Workshoptag der Landes-SPD in Waiblingen teilgenommen. In zahlreichen Arbeitsgruppen wurde über die inhaltliche Ausrichtung und Erneuerung der SPD diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die Kommunal- und Europawahlen im nächsten Jahr. Gemeinsam mit Leni Breymaier, Generalsekretärin Luisa Boos und weiteren Expertinnen und Experten beschäftigten sich die Mitglieder unter anderem mit Europa, Wohnungsbau, Integration, Gesundheit, Innere Sicherheit, Prostitution und Umweltpolitik. Ebenso boten die Arbeitsgemeinschaften fachliche Diskussionsforen an - und auch die Gestaltung des Wahlkampfs in sozialen Medien war ein begehrtes Thema.

Der Tübinger Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann wurde gestern von der Landesgruppe der baden-württembergischen SPD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag zum neuen Vorsitzenden gewählt. Rosemann folgt damit auf Katja Mast, die nicht mehr kandidierte. Mast konzentriert sich künftig auf ihre Arbeit als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, in der Kommission zur Zukunft der Rente der Bundesregierung sowie in der Lenkungsgruppe "Zukunft der Arbeit" zur Erneuerung der SPD. "Ich werde den Kurs von Katja Mast fortsetzen und eine starke Stimme für die baden-württembergischen Interessen sein. In der Bundestagsfraktion und gegenüber der Bundesregierung geht es darum, die SPD-Landesgruppe leidenschaftlich zu vertreten", unterstreicht der neue Vorsitzende der Landesgruppe seine Motivation.

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat die Landesregierung aufgefordert, auch in Baden-Württemberg in die Gebührenfreiheit bei Kindertagesstätten einzusteigen. "Gebührenfreiheit und hohe Qualität in den Kitas dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden", so Breymaier. "Die Gebührenfreiheit bei allgemein bildenden Schulen stellt ja auch niemand infrage." Anlass für den Vorstoß ist die neue Bertelsmann-Studie, die deutlich macht, dass gerade Familien mit geringem und mittlerem Einkommen durch Kita-Gebühren übermäßig stark belastet werden.

SPD-Generalsekretärin Luisa Boos erklärt zur Oberbürgermeisterwahl in Freiburg:

"Das ist eine Sensation, ein historischer Abend. Die gesamte SPD freut sich mit Martin Horn. Herzlichen Glückwunsch an Martin Horn, der einen fantastischen Wahlkampf gemacht hat. Ich bin mir sicher, er wird ein Oberbürgermeister, der die Menschen in Freiburg zusammenführt. Und ein riesengroßes Dankeschön auch an die Freiburger SPD für ihren grandiosen Einsatz. Dieser Wahlerfolg zeigt, dass Mut sich auszahlt - und dass junge Leute, die voll im Leben stehen, Wahlen gewinnen können.

Breymaier: "Jetzt, wo das Thema vollends zum Sprengstoff für Grün-Schwarz wird, braucht es ein Machtwort des Ministerpräsidenten"

Die Landesverbände der SPD Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen stehen im Abgasskandal fest an der Seite der Verbraucherinnen und Verbraucher. Das gemeinsame Ziel lautet: Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge verhindern. Statt den betrogenen Menschen müssten die Autohersteller die Kosten für die Nachrüstung der Fahrzeuge übernehmen. Das erklärten Vertreterinnen und Vertreter aller fünf SPD-Landesverbände auf der zweiten gemeinsamen Konferenz zur "Zukunft der Mobilität" am Samstag in München.